Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Der erneuerte Betriebsweg zwischen der Fähre Breiholz und der Lotsenstation Rüsterbergen ist fertig!

Datum 15.04.2021

Freie Fahrt zwischen Breiholz und dem Fußgängertunnel in Rendsburg auf der NOK Südseite
Seit Donnerstag, dem 1. April ist der erneuerte Kanaluferweg von der Fähre Breiholz bis zur Lotsenstation Rüsterbergen auf der NOK-Südseite fertig gestellt und auch für die Öffentlichkeit freigegeben worden.

Nach Freigabe dieses Wegeabschnittes ist jetzt auf einer Gesamtlänge von rund 11km ein moderner Kanalbetriebsweg von der Fährstation Breiholz bis kurz vor dem Rendsburger Fußgängertunnel entstanden, der in punkto Tragfähigkeit und Spurbreiten den mittlerweile deutlich gestiegenen Anforderungen von Betriebsfahrzeugen entspricht.

Aber auch für Radfahrer und Spaziergänger können von diesen Veränderungen profitieren.
Die landseitige, breitere Betonspur bietet jetzt auch Platz für Fahrräder mit Anhägern und Rollstuhlfahrer.
Trotzdem wird bei dieser Wegekonzeption so wenig Fläche wie möglich versiegelt.

Die alten Betonspuren konnten zudem in einer Brecheranlage zu Betonrecycling verarbeitet werden, das dann zu 100% wieder in die Tragschicht des Wegeunterbaus eingebaut werden konnte.
Der nicht tragfähige Aushub-Boden musste nicht auf eine Deponie abgefahren werden, sondern konnte zur Geländegestaltung der Betriebsweg-Nebenfläche verwendet und mit einer Grassaat mit erhöhtem Wildblumenanteil aus regionaler Zucht versehen werden.

In den nächsten Tagen ist noch vereinzelt und örtlich begrenzt mit Behinderungen zu rechnen, da kleinere Restarbeiten nachgeholt werden müssen. Wir bitten dafür um Verständnis!

Andecken der Nebenflächen Abschlussarbeiten am Betriebsweg Breiholz-Rüsterbergen

Allein für den Erneuerung des rund 5 km langen Streckenabschnittes zwischen der Fähre Breiholz und der Lotsenstation Rüsterbergen wurden

- 8.000m² Betonplatten abgefahren, zerkleinert und als Recyclingmaterial wieder in die neue Tragschicht eingebaut,

- 8.500m³ Boden abgetragen, zwischengelagert und seitlich angedeckt,

- 9.500m³ Kiessand und Beton-Recyclingmaterial für einen tragfähigen Wegeunterbau geliefert und eingebaut,

- 14.000m Kabelschutzrohre für eine spätere Belegung mit Lichtwellenkabeln verlegt,

- 20.000m² Wegetrasse profiliert und verdichtet,

- 18.000m² Geotextilmatten zur Verbesserung der Tragfähigkeit des Unterbaus verlegt,

- 2.500m Entwässerungsrohre verlegt und 24 Spülschächte gesetzt,

- 10.000m² neue Betonspuren in einer Stärke von 15cm hergestellt und

- 12.000m² Grassaat aus regionaler Zucht mit erhöhtem Wildblumenanteil ausgebracht.